#konzert

26.06.2026 - 18:00

Vernissage | Tanz | Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien | Hertzinger

Bachmanntage im Kulturhof

hosted by kulturhof |

Programm am Freitag, 26. Juni:

• 18:00 Uhr - Vernissage :artwall | :schauraum | :klangkorridor

• 19:00 Uhr - Tanz

• 20:00 Uhr - Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien

• 21:30 Uhr - Hertzinger

Eintritt frei

Infos zu den Lesungen und dem gesamten Bachmann-Programm

Vernissage

:artwall | :schauraum | :klangkorridor

Pia Dalitz - :artwall

Pia Dalitz

© Pia Dalitz

Pia Dalitz gewann die Ausschreibung der :artwall im Kulturhof für dieses Jahr. In der Woche der Bachmanntage wird die Künstlerin ihren Entwurf an der circa 36 m² großen Wand im Innenhof realisieren. Somit kann zeitgleich mit der Übertragung der Lesungen der Tage der deutschsprachigen Literatur der Entstehungsprozess des Kunstwerks verfolgt werden.

Pia Dalitz: In meiner künstlerischen Arbeit setze ich mich mit der Verbindung von realistisch-abstrakten Illustrationen und geometrischen Formen auseinander. Geprägt durch meiner Ausbildung an der CHS sowie durch mein Kunstgeschichtestudium an der Universität Wien, beschäftige ich mich intensiv mit der Vielschichtigkeit von Identität. Meine Werke zeigen Gesichter und Körper, die sich auflösen, unvollständig erscheinen oder ineinander verschmelzen. 

Mein künstlerischer Ansatz basiert auf der Idee, dass wir alle verschiedene Perspektiven in uns tragen: Wer wir sind, wer wir sein könnten und wie wir von anderen wahrgenommen werden. Diese facettenreiche Identität spiegelt sich in meinen ineinanderfließenden Gesichtern wider – einige sichtbar, andere verborgen.

Im Laufe der Jahre hat sich mein Stil von detailreichen, abstrakten Kompositionen hin zu minimalistischen Ausdrucksformen entwickelt. Seit 2017 veröffentliche ich unter dem Namen „Pia Dali“ Illustrationen, die sowohl analog mit Tusche und Feder als auch digital entstehen. Neben meiner Tätigkeit als Illustratorin arbeite ich als Grafikdesignerin und widme mich auch der Malerei und Street Art.

2020 konnte ich Kärntens größtes Street-Art-Projekt realisieren: die Gestaltung des 16 Meter hohen Gasturms der Kläranlage in Villach. Meine ikonischen, ineinander verschmolzenen Gesichter umschlingen den Turm wie ein endloses Band und symbolisieren die Vielfalt des Seins.

Palina Pivovarova - :schauraum

Palina Pivovarova

© Palina Pivovarova

Palina Pivovarova beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Wahrnehmung, vor allem mit der Sicht des Menschen auf sich selbst und der Sicht der Menschen aufeinander. Auf der Suche nach der Grenze zwischen Mensch und Objekt thematisiert sie den Drang zur Ästhetik und die damit einhergehende Sexualisierung des Menschen. Ihr Ziel ist es dabei die “Bedürfnisse des Kunstwerks” beiseite zu legen und nicht etwas Schönes, sondern etwas Anschauliches zu erschaffen. Denn die Werke sollen das menschliche Dasein verarbeiten, das nostalgisch unerträgliche Selbstmitleid, die Schwere in der Brust und das Geschwätz der Magensäure.

Palina Pivovarova wurde 2009 in St. Petersburg geboren und wohnt seit 2015 in Klagenfurt. Zu ihrem Hauptmedium gehört die Öl-Malerei, aber auch verschiedenste Mixed-Media Techniken, auf die sie sich in diesem Jahr fokussiert. Ihre Werke lassen sich als ausdrucksvoll und intensiv bezeichnen, da sie vor allem Wert auf das Konzept und die Vermittlung dessen legt.

s p p s - :klangkorridor

s p p s

© xxx

Info folgt

Tanzbüro

Tanzbüro

© xxx

Info folgt

Natalie Ofenböck & Der Nino aus Wien

Natalie und Nino

© Pamela Rußmann

Natalie Ofenböck, geboren 1987 in Wien, ist als Musikerin, Dichterin und Illustratorin tätig. Gemeinsam mit Nino Mandl („Der Nino aus Wien“) gründete sie 2011 die Band „Krixi, Kraxi und die Kroxn“, die im selben Jahr ihr bislang einziges Album „Die Gegenwart hängt uns schon lange zum Hals heraus“ veröffentlichte. Ein Jahr später veröffentlicht das Duo das auf Texten von Arthur Schnitzler basierende Hörbuch „Fräulein Gustl“. Im Herbst 2016 hatte das „Grüne Album“ Premiere beim Steirischen Herbst, eine „Wiener Reise durch die Steiermark“ als Bühnenshow, Buch und Album. Zu zweit steuerten sie auch die Songs & die Performance zu den Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Gintersdorfer/Klaßen im wiener Werk X bei.

Der Nino Aus Wien, österreichischer Liedermacher und Literat, prägt nun seit über 12 Jahren die deutschsprachige Musikszene mit seiner ureigenen Form des „Wienerlieds“ und seinem „Hirschstettner Soul“. „Der beste junge Liedermacher des Landes” und der “Bob Dylan vom Praterstern” ist er laut Falter. Quer verteilt im deutschsprachigen Raum spielt Nino an die 100 Konzerte pro Jahr. Vom Wiener Gürtel-Club bis hin zur Hamburger Elbphilharmonie. 2016 mit dem Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie „Alternative Pop / Rock“ ausgezeichnet, erschien 2024 nicht nur sein Album “endlich Wienerlieder”, sondern bei Redelsteiner dahimène edition auch sein Kochbuch: Take 16

Natalie Ofenböck und der Nino Aus Wien finden gemeinsam Lieder und was sie sonst noch so suchen. Zum Beispiel in Villach. Es ist eine gemeinsame Geschichte. Eine Geschichte, die weder zu Ende gesungen noch ausgelesen ist.

Hertzinger

Hertzinger

© Hertzinger

Das Hertz gibt die Anzahl sich wiederholender Vorgänge in einem periodischen Signal an. Angelehnt an diese Analogie produziert das Wiener Trio Hertzinger mit Gitarre, Querflöte und Schlagzeug originelle und tanzbare Techno- und Elektrosounds.

Aufhorchen lässt dabei vor allem der innovative Einsatz der Querflöte, die mit zahlreichen Effekten entfremdet unerwartete harmonische und rhythmische Klanggewitter erzeugt. Schlagzeug und Gitarre bilden mit technoiden bis poppigen Basslines sowie mit repetitiven Schlagzeug-Grooves eine solide Basis.

Besetzung

• Joachim Rigler: Gitarre / Bass

• Alexander Behr: Schlagzeug / Percussion

• Sara Zlanabitnig: Querflöte / Effekte

office@kulturhofvillach.at

+43 699 15088177


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