EINTRITT: Vorverkauf € 20.-* / € 16.-**
EINTRITT: Abendkassa € 24.- / € 20.-** / € 10.-***
*Im Vorverkauf auf kupfticket.com/events/gaia-banfi-support-fridolinschneck
**Ermäßigungen für Studierende, Lehrlinge und Mindestpensionist*innen
***Ermäßigungen für Schüler*innen, Menschen mit Behinderungen und wirtschaftlich schwache Personen / Kontingent liegt an der Abendkasse auf; für Einlassgarantie bitten wir um Reservierung
Ticketreservierung zum Abendkassapreis über office@kulturhofvillach.at oder +43699/15088177 (bitte um Angabe von Name und Telefonnummer)
GRATIS EINTRITT für Besitzer*innen der Jugendcard - nur gültig bei Vorlage der Jugendcard in Kombination mit einem gültigen Lichtbildausweis; für Einlassgarantie bitten wir um Reservierung
GRATIS EINTRITT für Personen bis zum vollendeten 14. Lebensjahr; für Einlassgarantie bitten wir um Reservierung
GAIA BANFI
Gaia Banfi ist eine 1998 in Mailand geborene Singer-Songwriterin, Musikerin und Produzentin. Ihr Schaffen verbindet Elemente aus Pop, Songwriting und elektronischer Musik. Luftige Gesangspassagen und Klangfarben verschmelzen zu einem Wechselspiel aus Kontrasten, elektronischen Einflüssen und verzerrten Sounds – oft bis an die Grenze des Singbaren geführt, sodass die Stimme gleichberechtigt neben allen anderen Produktionselementen steht.
Als Tochter von Baffo Banfi, dem langjährigen Keyboarder der italienischen Prog-Band „Un Biglietto per l’Inferno“, wuchs Gaia in einem musikalischen Umfeld auf. Sie begann im Alter von sechs Jahren mit dem Gesangsunterricht, lernte später klassische Gitarre sowie Geige und schloss schließlich ihr Studium im Fach Jazzgesang am Konservatorium von Bologna bei Diana Torto ab.
Im Jahr 2020 veröffentlichte sie ihr Debütalbum „Lotus“, das den Auftakt zu einem zunehmend persönlichen und innovativen künstlerischen Weg bildete. Seit 2022 arbeitet sie mit dem Produzenten und Künstler AKA5HA zusammen; dabei vertieft sie ihre Leidenschaft für elektronische und experimentelle Musik und entwickelt einen raffinierteren, gewagteren Sound. Im selben Jahr startete sie ihr instrumentales Elektronik-Projekt „Non si può stare morti per sempre“, das begleitend zur gleichnamigen Ausstellung der Künstlerin Ilaria Demo De Lorenzi präsentiert wurde.
Zwischen Dezember 2023 und Januar 2024 trat sie bei mehreren Konzerten als Support-Act für Daniela Pes auf. Parallel dazu arbeitete sie an neuer Musik: Im Januar 2025 begann mit der Veröffentlichung der ersten Single „Piazza Centrale“ der Weg hin zum Album „La Maccaia“. Der Song schaffte es auf das Cover der „Fresh Finds“-Playlist und wurde in „EQUAL“ sowie weitere wichtige Spotify-Playlists aufgenommen, ebenso wie in „(DI)Versi“ und diverse Playlists bei Amazon Music und Apple Music. Darauf folgte die zweite und letzte Single „Seia“. Beide Titel wurden von speziellen Lyric-Videos begleitet, die unter Verwendung von Archivmaterial der Fondazione Ansaldo in Genua entstanden.
„La Maccaia“, das am 4. April 2025 bei Trovarobato mit Unterstützung von NuovoImaie erschien, wurde von Publikum und Medien als eines der besten italienischen Alben des Jahres 2025 gefeiert. Nach einer immersiven Listening-Session im Serra Madre in Bologna setzte sich die Reise des Albums mit einer von All Things Live und Panico Concerti organisierten Tournee durch Italien und Europa fort. Diese führte die Künstlerin zu renommierten Festivals wie den Trans Musicales in Rennes (Frankreich) – wo sie auch eine Session für den legendären US-Radiosender KEXP aufnahm –, dem ESNS in Groningen (Niederlande) und dem Ment Festival in Ljubljana sowie zu zahlreichen Auftritten in Frankreich, wo das Interesse an der Songwriterin – ebenso wie im übrigen Europa – stetig wächst. „Al suo riposo“ und „In Luce“ sind die beiden neuen Titel, die am 6. Februar digital und auf Vinyl bei Trovarobato veröffentlicht wurden.

Foto © Gloria Capirossi
fridolin_schneck
Mario Alexander Kuhs, Lehrer, Fotograf, Musiker und ehemaliger Frontman und Mastermind der österreichischen Band Psycho P. versucht sich nach längerer musikalischer Absenz an einem Soloprojekt. Als fridolin_schneck geht es ihm darum die Gitarre für sich neu zu entdecken und neue Deutungen für diese zu finden. „Wenn man so lange Gitarre spielt und als Autodidakt technisch begrenzt ist, fällt es einem schwer dem eigenen Fahrwasser zu entkommen. Deshalb war das Projekt fridolin_schneck auch eigentlich nie für eine Solo ausgelegt, sondern ich habe immer andere Musiker und Instrumente mitgedacht.
In der Musik geht es um das Zusammenspiel und um den Dialog. Aber leider hat es sich bis jetzt nie ergeben, dass sich die richtigen Leute zusammengefunden haben. So gesehen ist das Solo eher aus der Not geboren.“ Auch bei Psycho P. hat sich Mario Kuhs nie als klassischen Rockgitarristen begriffen, sondern als Suchenden, der konventionelle Riffs immer geschickt zu umschiffen verstand. Der Schwerpunkt liegt auf Instrumentalstücken, hauptsächlich reduzierten cleanen Gitarrensounds, nur spärlich durch Gesang unterbrochen und an den richtigen Stellen mit Loops unterlegt. Das musikalische Projekt fridolin_schneck versteht sich zurzeit als work in progress: „Mir ist selber noch nicht völlig klar wohin die Reise gehen soll. Der musikalische Grundstock ist zwar vorhanden, aber ich pendle ständig zwischen den verschieden Spannungsfeldern Experiment und Konvention, zwischen Instrumentalmusik und klassischen Songstrukturen mit Gesangsteilen, Mikroloops und längeren, vertrackten und komplexeren Stücken.“
Noch ist das Projekt nach allen Seiten offen um eventuell anderen Musikern Raum zu geben und keinen Beschränkungen zu unterliegen. Damit die Arbeiten aus dem stillen Kämmerchen der letzten Jahre nicht wieder vollständig in der Schublade verschwinden, werden sie jetzt erstmals als Solostücke präsentiert. Der Schwerpunkt liegt auf instrumentellen Gitarrenparts, rhythmischen Strukturen, zusammengebastelten und ineinander verschachtelten Miniaturen, oft harmonisch manchmal zueinander im Gegenstreit. Aus der Rockecke kommend, ist Kuhs Mario bestrebt in dieser nicht sitzen zu bleiben, sonder sich ständig zu bewegen.
Die Stücke sind inspiriert von Fingerstyle-Gitarrenmusik, Jazz, Rock, Pop, Metal aber auch von klassischem Singer-Songwritertum. „Ich weiß nicht ob es Sinn macht, wenn ich sage, ich habe eine essayistische Art zu musizieren. Auch wenn es keine unmittelbare Verbindung gibt, so muss ich doch, wenn es um die Art geht wie ich denke und Musik mache, an den „Mann ohne Eigenschaften“ von Robert Musil denken. Es fällt mir schwer lineare Songs zu schreiben, ich bin ständig auf der Suche nach verschiedenen Mustern die ich wie Bausteine zusammenbauen kann, vielleicht kommt es auch daher, dass ich Mathematiker bin.“ Bei aller Experimentierfreudigkeit bleibt die Musik doch konventionell, die Gitarre wird viel gezupft, geschlagen und gestreichelt. Ob das Projekt gelungen ist, bleibt abzuwarten, denn wie heißt es frei nach Musil: „Es könnte auch ebensogut alles anders sein.“

Foto © Mario Kuhs
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